Satzung

Die Satzung ist am 02. November 1993 errichtet und jetzt gültig in der Fassung vom 26. Januar 2005

Satzung
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen "Chemnitzer Verein für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V.". Er ist beim Amtsgericht Chemnitz unter der Nummer VR 1335 registriert.
  2. Sein Sitz ist Chemnitz. Er unterhält dort eine Geschäftsstelle.
  3. Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Juli und endet am 30. Juni des Folgejahres.
§ 2 Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben

§ 2 Gemeinnützigkeit, Zweck, Aufgaben

  1. Der Verein ist eine selbständige, parteienunabhängige, im Rahmen des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland wirkende Organisation, die ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke verfolgt. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendpflege und Jugendfürsorge. Als Träger der freien Jugendhilfe bietet der Verein jungen Menschen vornehm- lich im Alter von 12 – 18 Jahren die Möglichkeit, sich im Sinne des weltlichen Humanismus zu betätigen. Er will ihnen damit helfen,
    • humanistische Lebenskonzeptionen kennen zu lernen und danach zu leben
    • Verantwortungsgefühl und eigenes Handeln für eine menschliche Gesellschaft und eine gesunde Umwelt zu entwickeln
    • mit den Rechten und Pflichten eines Bürgers vertraut zu werden und entsprechend zu handeln
    • Toleranz im Umgang mit Menschen zu üben, sich Widersprüchen zu stellen und zu lernen, mit Konflikten umzugehen sowie unduldsam gegenüber Erscheinungen und Auffassungen von Faschismus, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Völkerhass zu sein.
  3. Dazu bietet er vielfältige Veranstaltungen und Projekte der offenen Jugendarbeit an.
  4. Zur Erfüllung des Vereinszwecks kann außerdem eine Jugendgruppe arbeiten. Sie dient der Pflege der Gemeinsamkeit und der geistigen sowie praktischen Betätigung der Mädchen und Jungen. Sie haben dort die Möglichkeit, ihr Tätigsein nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten. In dieser Gruppe können Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren mitarbeiten, unabhängig davon, ob sie Mitglied des Vereins sind oder nicht.
  5. Der Verein unterstützt den Sächsischen Verband für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V. bei der Gestaltung von Jugendweihefeiern und Feiern zur Namensgebung.
§ 3 Mitgliedschaft

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die mit den Zielen und Zwecken des Vereins einverstanden sind und die Satzung anerken- nen. Unabhängig von der Teilnahme an der Jugendweihe können Jugendliche mit dem Einverständnis der Eltern/Erziehungsberechtigten in den Verein aufgenommen werden.
  2. Es gibt drei Formen der Mitgliedschaft:
    • Mitglieder
    • Fördermitglieder
    • Ehrenmitglieder.
    Ehrenmitgliedschaft:
    Bürger, die sich um die Entwicklung des Vereins und um die Durchsetzung seiner Ziele und Zwecke besonders verdient gemacht haben, können die Ehrenmitgliedschaft erhalten. Vorschläge können die Mitglieder und der Vorstand einreichen. Über diese entscheidet dann die Mitgliederversammlung.
  3. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand zu stellen. Die Mitgliedsaufnahme erfolgt in der Mitgliederversammlung.
  4. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder Streichung.
    1. Der Austritt
      Das Mitglied erklärt schriftlich gegenüber dem Vorstand seinen Austritt. Erklärte Austritte können innerhalb von drei Monaten zurück genommen werden.
    2. Der Todesfall
      Die Mitgliedschaft erlischt sofort.
    3. Der Ausschluss
      Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied das Ansehen des Vereins durch Verletzung der Ziele und Grundsätze sowie durch Missachtung der Satzung in der Öffentlichkeit herabgesetzt hat.
      Anträge auf Ausschluss eines Mitglieds können an den Vorstand des Vereins gestellt werden. Das Mitglied wird vom Ausschlussantrag innerhalb von 14 Tagen in Kenntnis gesetzt. Gegen den Ausschlussantrag kann innerhalb von weiteren 14 Tagen Einspruch erhoben werden. Erfolgt kein Einspruch, so ist der Ausschluss fristgemäß nach vier Wochen rechtsgültig. Erfolgt ein Einspruch, ist der Auszuschließende spätestens vier Wochen nach dem Einspruch in einer mündlichen Verhandlung beim Vorstand des Vereins anzuhören. Über den Ausschluss befindet letztendlich die nächste Mitgliederversammlung. Bis zu dieser Zeit ruhen die Rechte und Pflichten des Vereinsmitgliedes. Weitere Rechtsmittel existieren nicht.
    4. Die Streichung
      Die Streichung aus der Mitgliederliste kann erfolgen, wenn ein Mitglied trotz wiederholter Einladungen mehr als 12 Monate nicht am Mitgliederleben teilgenommen hat und gleichzeitig ein unbegründeter Beitragrückstand von mehr als 12 Monaten besteht. Über die Streichung entscheidet die Mitgliederversammlung.
  5. Mitgliedsbeiträge
    Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge und deren Fälligkeit werden in einer Beitragsordnung festgelegt, die von der Mitgliederversammlung zu beschließen ist. Die Beitragsordnung ist nicht Bestandteil dieser Satzung.
§ 4 Mittel des Vereins

§ 4 Mittel des Vereins

  1. Der Verein finanziert sich aus:
    • monatlichen Mitgliedsbeiträgen
    • Einnahmen aus eigenen Leistungen
    • Fördermitteln und Spenden
  2. Die Mittel des Vereins werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine anderen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Bei Austritt, Streichung oder Ausschluss bestehen keine Ansprüche auf Rückzahlung von gezahlten Beiträgen, Spenden oder sonstigen Zuwendungen.
§ 5 Beitritt zu anderen Vereinen und Verbänden

§ 5 Beitritt zu anderen Vereinen und Verbänden

  1. Der Verein ist Mitglied des Sächsischen Verbandes für Jugendarbeit und Jugendweihe e.V., Sitz Dresden.
    Ein Vorstandsmitglied wird von der Mitgliederversammlung als Vertreter des Vereins im Landesvorstand bestimmt.
  2. Auf Beschluss der Mitgliederversammlung kann der Verein anderen Vereinen beitreten und bestehende Mitgliedschaften lösen.
§ 6 Die Mitgliederversammlung

§ 6 Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung wird mindestens dreimal jährlich einberufen.
  2. Sie wird auch einberufen, wenn mindestens 20% der Mitglieder es verlangen.
  3. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich mindestens 14 Tage vor dem Termin.
  4. Über jede Mitgliederversammlung wird ein Protokoll angefertigt, aus dem die gefassten Beschlüsse eindeutig hervor gehen. Jedes Protokoll ist vom Protokollführer und vom Vorsitzenden oder einem weiteren vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.
  5. Sie ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.
  6. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von sechs Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Darauf ist in der Einladung zur zweiten Versammlung hinzuweisen.
§ 7 Der Vorstand

§ 7 Der Vorstand

  1. Die Mitglieder wählen aus ihren Reihen den Vorstand auf zwei Jahre.
  2. Gewählt werden können alle Mitglieder, die mindestens sechs Monate dem Verein angehören. Bei Beitragsrückständen von über zwölf Monaten ruht das aktive und passive Wahlrecht.
  3. Gewählt werden in offener Abstimmung und mit einfacher Mehrheit mindestens vier, aber nicht mehr als sechs Vorstandsmitglieder.
  4. Der Vorstand besteht aus:
    • dem Vorsitzenden
    • zwei Stellvertretern des Vorsitzenden
    • dem Schatzmeister
    • höchstens zwei Beisitzern, von denen einer ein Sprecher der Jugendgruppe sein kann
  5. Der Vorsitzende, seine Stellvertreter und der Schatzmeister sind der Vorstand nach § 26 BGB. Jeweils zwei Personen daraus vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im Fall der Verhinderung oder des Ausscheidens des Vorsitzenden kann ein anderes Vorstandsmitglied durch Vorstandsbeschluss bis zur nächsten Mitgliederversammlung mit der Ausübung der Funktion beauftragt werden. Für ausgeschiedene Vorstandsmitglieder kann der Vorstand neue Mitglieder kooptieren.
  6. Der Vorstand arbeitet nach einer von der Mitgliederversammlung beschlossenen Geschäftsordnung, die nicht Bestandteil dieser Satzung ist.
§ 8 Die Revisoren

§ 8 Die Revisoren

  1. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte mindestens zwei Revisoren, die keine anderen Vereinsfunktionen ausüben dürfen.
  2. Die Revisoren prüfen die Kasse des Vereins, seine Konten, die Zahlungsbelege und alle anderen Finanzunterlagen sowie die Einhaltung der Vorschriften der Gemeinnützigkeit mindestens zweimal pro Jahr.
  3. Die Revisoren haben das Recht, ohne vorherige Anmeldung eine Revision durchzuführen.
  4. Über jede Revision ist ein Protokoll anzufertigen. Über das Ergebnis wird die Mitgliederversammlung informiert.
§ 9 Auflösung des Vereins

§ 9 Auflösung des Vereins

  1. Der Verein kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu diesem Beschluss sind drei Viertel der Stimmen der Mitglieder erforderlich.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen   zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.
  3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Letzte Änderung am Donnerstag, 07 Juli 2016 19:42